Das Werk eines Menschen sollte für sich stehen. Der ständige Abgleich des Werkes mit den Oberflächlichkeiten des Menschen kann dem Werk nur schaden.
Ungeachtet davon, dass der Schaffende in seinem Werk etwas darstellen möchte. Das ist nicht immer dessen tatsächliche Meinung. Ein Rückschluss vom Werk auf die Meinung des Autoren kann keine wahren Erkenntnisse liefern.
Polarisierende Äußerungen machen stattdessen die Meinung des Lesenden fassbarer und verhelfen ihm zu gutem Nachdenken und tieferer Erkenntnis. Über sich selbst. Nicht über den Autoren. Der ist nur das Mittel zum Zweck, sein Werk ist nur ein Vehikel.

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