Sonntag, 2. August 2009

Blogeintrag: Wie werde ich ein erfolgreicher Autor

Was kann man tun, um Autor zu werden? Immer wieder stoße ich auf andere Antworten. Sie sind so unterschiedlich wie die Menschen, die auf diese Frage eingehen:

- Studiere Literatur! Da kannst du dir Techniken von erfolgreichen Literaten abschauen!

- Jobbe halbtags, schreib dein Manuskript, such einen Verlag!

- Schreib doch einfach drauf los! Und wenn du etwas fertig hast, dann schicke das an Zeitungen und Zeitschriften

- Vergiss Bücher und die Literaturszene! Schreib für die Klatschpresse! Die haben Geld, die haben ständig Bedarf!

- Mach doch mal eine Lesung! Die Leute zahlen Eintritt, ein Verleger nimmt dich unter Vertrag, die Hörer kennen deinen Namen, verkauf da auch direkt!

- Du willst dir mit Schreiben eine Existenz aufbauen? Werde doch erst einmal Journalist! Da lernst du, wie man schreibt und knüpfst Kontakte. Geschichten schreibst du dann wie von selbst!

- Die Zukunft liegt um Netz. Hier lesen dich Leute, die sonst kein Buch in die Hand nehmen. Okay, sie wollen natürlich nicht dafür bezahlen. Aber du wirst gelesen!

- Mach bei jedem Literaturpreis mit, den du finden kannst. So machst du dir einen Namen.

- Verlege dein Buch doch selbst oder über einen books on demand – Anbieter! Die Exemplare verkaufst du dann über ebay oder einem Stand in der Fußgängerzone

- Besuche ein Schreibseminar! Belege doch einen Kurs an der Volkshochschule!

In jeder dieser Aussagen steckt ein Fünkchen Wahrheit. Es ist sehr stark von der Persönlichkeit abhängig, welcher Weg der richtige ist. Jeder muss das für sich selbst herausfinden. Ich hege die Vermutung, dass es dabei besser ist, in sich selbst hineinzuhorchen, statt sich bei anderen etwas abschauen zu wollen.

Ich möchte in diesem Blog beschreiben, welchen Weg ich gehe. Ich hoffe, er führt zum Ziel.

Ich bin gespannt, welche Kurven und Umwege ich auf diesem Weg in Kauf nehmen muss. Auch über Stillstand und Rückschläge werde ich dich hier informieren. Darüber hinaus möchte ich mich auch mit den angesprochenen Mitteln und Wegen auseinandersetzen, die ich eben nicht nutzen möchte, weil sie auf mich nicht passen.

Ich lade dich herzlich ein, mich auf dieser Reise zu begleiten. Ich freue mich über deine Kommentare: Egal, ob kritisch oder aufbauend, sie sind mit Sicherheit immer hilfreich und wertvoll.

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